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Wellenkraftwerke

 

 

In folgendem Fachartikel sind beide Wellenkraftwerke, Pelamis und Oyster beschrieben auch welche Unternehmen und Forschungsinstitute beteiligt waren. Wenn Sie sich nun in den Portalen genannter Institute und Unternehmen schlau machen, dann ist die Klarwasserhydraulik nicht oder kaum zu finden. Man ist nur auf Ölhydraulik spezialisiert.

https://www.fluid.de/faszination-fluid/es-gibt-viele-moeglichkeiten-alternative-energie-aus-dem-wasser-zu-gewinnen-116.html

Welche Kette von Fehlentscheidungen aufkommen,  sondern auch aus einer totalen Unkenntnis im Umgang mit Wasser, zeigen Konzerne wie E.ON oder auch Bosch Rexroth, wenn wir uns auf Deutschland beschränken. E.ON ist am Projekt Pelamis beteiligt, ein Wellenkraftwerk das an eine Seeschlange erinnert. Genannter Fachartikel gibt Auskunft. Dieses Kraftwerk dient ausschließlich der Stromgewinnung und, man kann es kaum glauben, die Übertragung der Wellenenergie durch Zylinder erfolgt mittels Ölhydraulik. Öl hat gerade für solche Projekte den enormen Nachteil, dass man es wegen seiner Dickflüssigkeit nicht von den Enden der Seeschlange über lange Strecken zentral zusammenführen kann. So ist man gezwungen, in jedem einzelnen Schwimmkörper gleich nahe den Zylindergruppen die Stromerzeugungseinheiten zu installieren. Also viele kleine Generatoren statt einem einzigen Großen. Gerade so, als würde man bei Windkraftanlagen von den Großrotoren Abschied nehmen und auf viele kleine setzen.

Im Bild ein Seeschlangenkraftwerk alla Pelamis jedoch nach unserem Konzept mit einer einzigen Stromerzeugungsmaschine im mittleren Schwimmkörper.

 

 

 

Damit sind wir mit den Nachteilen der Ölhydraulik nicht am Ende: Bekannt ist , dass die weitaus preiswerteste und effizienteste Generatormaschine die Peltonturbine ist, und Peltonturbinen funktionieren schon mal nur mit Wasser. Peltonturbinen haben nicht nur einen sehr hohen Wirkungsgrad, sondern lassen sich sehr einfach regeln und sind zur Gänze unempfindlich wenn der Wasserstrahl ruckartig kommt, so wie es bei Zylindern der Fall ist. Ölhydraulische Motoren haben einen schlechteren Wirkungsgrad und brauchen einen gleichmäßigen Durchfluss und um dies zu bekommen, pressen die Zylinder das Öl zuerst in einem Speicher. Ölhydraulische Motoren lassen sich im Gegensatz zur Peltonturbine kaum in der Drehzahl regeln.

Wer Maschinen nur mit Ölhydraulik im Verkaufsprogramm hat,  wird immer genug  Argumente finden, um glaubhaft zu machen, dass Ölverluste nicht vorkommen werden. Wenn Sie sich aber im Baugewerbe Maschinen älterer Bauart ansehen, Sie werden kaum eine finden, die nicht Öl verliert. Falls Sie diese  Aussage  als unberechtigten Angriff auf die Ölhydraulik sehen, laden wir Sie  ein, sich die Seite 323 des Jahrbuches 2006/2007 Nachwachsende Rohstoffe von C.A.R.M.E:N. an zusehen,  entstanden in Zusammenarbeit mit  IFAS. 

Dort ist zu lesen: "Eine Langzeituntersuchung an einem Liebherr Baubagger komm bei 850 Liter Öl im System auf 43 Liter Leckageverlust pro 1.000 Betriebsstunden." Trotz dass Liebherr wohl zu den besten Baumaschinen der Welt gehört.

Es dürfte wohl das verbissene Festhalten an die Ölhydraulik gewsen sein das die Probleme damit so groß wurden, das die Betreiberunternehmen in die Insolvenz versenkt wurden. Der Unfug mit Ölhydraulik  ist bei Oyster um einen Kapitel reicher. Anfänglich wurde das Wellenkraftwerk Oyster mit Wasserhydraulik, also mit Wasser mit ÖL haltigen Zusätzen betrieben. Dieses wurde an den Strand gepumpt und trieb dort eine Peltonturbine an. Dies im geschossenen Kreislauf, wir hätten einen offenen mit Meerwasser bevorzugt. Immerhin die Anlage funktionierte und lieferte Strom. Das war aber nicht im Sinne der Öllobby von Rexroth und IFAS und so wurde die Anlage auf Ölhydraulik umgebaut.  Nur, ein Umbau verschlingt eine enorme Menge Geld und wenn am Ende die Anlage nicht bringt was versprochen wurde dann kam es wie es kommen musste. Vernünftig wäre gewesen die bereits funktionierende Anlage weiter laufen zu lassen und nebenan eine gleiche mit Ölhydraulik zu bauen. Dann hätte man eine Vergleich gehabt was besser wär. Nur das durfte nicht sein.

Eine Ergänzung eines weiteren Vorteiles wenn man Meerwasser gepumpt hätte. Anlagen zur Entsalzung von Meerwasser hätten ein Exportschlager weden können.

 

 

 

Unsere Vision eines Wellekraftwerkes

Wir nennen unsere Vision Wellenkraftwerk-Teppich:

 

 

Dank Klarwasserhydraulik können alle bisher durch Festhalten an die Ölhydraulik bedingten Gestaltungsgrenzen gesprengt werden. Wie Sie aus der Abbbildung erkennen können, beinhaltet unsere Vision eher kleine Schwimmkörper die immer Energie liefern, egal welche Wellengröße vorherrscht. Grün eingetragen sind die Wasserzylinder von einem Schwimmkörper zu dem Anderen, also frei schwebend über Wasser und nicht sichtbar auch unter Wasser. Der graue Block beinhaltet die Peltonturbine mit dem Generator, und das am Strand.  Wir erheben keinen Anspruch dass dieser Vorschlag die beste Lösung ist. Es soll nur gezeigt werden, dass die Klarwasserhydraulik Möglichkeiten bietet die mit Ölhydraulik niemals möglich sind. Weil man , wie eingangs gesagt, Öl wegen der Dickflüssigkeit nicht durch lange Leitungen bis an den Strand pressen kann.Mit Ölhydraulik müsste jeder Schwimmkörper seinen Generator haben mit all dem technischen Aufwand wie weiter zurück bei der Pelamis Seeschlange  beschrieben. Weiterhin können Zylinder mit Öl nicht einfach frei schwebend über oder unter Wasser betrieben werden.

 Wenn die Wellen eines Zunami kommen:

 Pelamis rühmt sich, dass es in der Lage ist, durch übertrieben große Wellen einfach durch zu tauchen. Den   dafür notwendigen kostruktiven Aufwand  wollen wir nicht kommentieren. Auch nicht, ob am Ende alle Versprechungen halten. So kommen wir wieder zu weiteren Vorteilen der Klarwasserhydraulik. Sollte sich unser Konzept gegenüber der ölhydraulischen Lobby durchsetzen und auch realisiert werden, dann geht das sicherlich nicht von Heute auf Morgen und in der Zwischenzeit wird es voraussichtlich weltweit Frühwarnsysteme gegenüber Monsterwellen geben. Unsere Lösung um solche Wellen schadlos zu überstehen: Wir lassen unsere Wellenkraftwerke einfach durch Fluten auf den Meeresboden absinken.