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Klarwasserhydraulik ist nicht Wasserhydraulik

Dass die Klarwasserhydraulik trotz vieler Vorteile gegenüber der  Ölhydraulik  bisher nur in ganz speziellen Fällen zur Anwendung kam, lag an den extrem hohen Preis der Komponenten.  So konnte ein Zylinder aus rostfreien Edelstahl schon leicht mal das Zehnfache eines ölhydraulischen Pedanten kosten.  Marktnischen, wo man bereit war, dies zu bezahlen, waren Kernkraftwerke, chemische Anlagen  und andere Sonderfälle wo neben Brandgefahr  auch jegliche Kontaminierung ausgeschlossen werden musste, denn gegen Brandgefahr gibt es die sogenannten HFA Flüssigkeiten, ein Wassergemisch mit Ölanteile zwischen 1,5 und 5 %.  Diese Giftvariante nennt man Wasserhydraulik, auch wenn diese Bezeichnung irreführend ist, aber bei Lebensmitteln gibt es ja auch irreführende Bezeichnungen genug nur um den Kunden zu verführen. Wasserhydraulik kommt vorwiegend im Bergbau zum Einsatz. Klarwasserhydraulik wäre bisher für diese Zwecke unbezahlbar gewesen. Da nimmt man gerne die weniger umweltfreundlichere Variante  HFA Gemisch in Kauf, denn der Ölanteil bei der Wasserhydraulik reicht aus, um Zylinder aus Baustahl zu verwenden.

Auch wenn die Anbieter von genannten Beimischölen, man nennt sie auch als Presswasserzusätze, behaupten, sie seien höchst umweltfreundlich, und zertifiziert. Die Frage ist nur, was Zertifizierungen taugen, immerhin waren die Papiere, die  die Welt in die der Finanzkrise stürzten, ja auch alle mit Höchstbewertung zertifiziert.

Um nun die Klarwasserhydraulik preislich auf ein vertretbares Niveau zu drücken, stellten wir die Bauart bisheriger Komponenten,  wo von außen bis innen  ganzheitlich alles aus rostfreien Edelstahl gefertigt ist, in Frage  und kamen zum Schluss, dass eigentlich nur rostfrei sein muss, was mit Wasser in  Kontakt steht.

So suchten wir nach Hybrydlösungen wo eine dünne Barriere aus rostfreien Edelstahl das Wasser vom Baustahl fern hält.

Allgemein angelastet wird der Klarwasserhydraulik neben der Unbezahlbarkeit die fehlende Schmierwirkung und man sieht daher nur eine ganz beschränkte Möglichkeit für dessen Einsatz. Übersehen wird dabei, dass man im Grunde täglich der Klarwasserhydraulik begegnet, denn die gesamte Sanitärtechnik, die Gartenberegnung, die Spülmaschinen,  sind alles klarwasserhydraulische Anlagen oder Maschinen. Auch der Hochdruckreiniger ist eine klarwasserhydraulische Maschine mit höchster Zuverlässigkeit. Ölhydraulische Pumpen halten auch nicht länger. Ist doch mal gute Gleiteigenschaft gefragt, gibt es heute eine Auswahl von Kunststoffen die den aufkommenden Wünschen voll gerecht werden.

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