STARFORT -:- Greentech
STARFORT
Julius-Durst-Str. 6/B
I-39042 BRIXEN
Tel. (0039) 0472 835 776
Fax (0039) 0472 831 124
E-Mail: info@starfort.net

Finanzkrise und was bringt die Zukunft?

Wenn eine Arbeitnehmerin, man kennt den Fall, wegen weniger einverleibter Essensreste, im konkreten Fall 6 Maultaschen,  entlassen  wurde, dann entscheiden Richter über die Rechtmäßigkeit der Entlassung. Geht es um die Entlassung von 1.000 Arbeitskräften, dann entscheidet, und das ist nicht unrealistisch, ein Bankbeamter. Der Unterschied beider Fälle: Ein Richter urteilt  streng nach Gesetz über ein Ereignis  der Vergangenheit. Der Bankbeamte hingegen urteilt über eine Vorschau in die Zukunft und das nur laut seinem Bauchgefühl, vorwiegend geleitet von den möglichen Folgen  seiner Fehlentscheidung, die seine Kündigung bedeuten könnten. 

Klartext: das Gericht hat Regeln, der Bankbeamte muss pokern, so  wie jeder Mensch  , ob in der Politik, oder in der Führungspitze eines Unternehmens, wenn wir uns auf diese Personenkreise beschräken.

Bisher war es für  Entscheidungsträger ob aus Wirtschaft, Politik oder Finanzwesen bezüglich Zukunftfragen  einfach. denn ihre Glaskugeln wiegten sie in Sicherheit, dass immer alles wie gewohnt und sogar mit Wachstum weiter gehen wird.

Seit der Finanzkrise sind  zwar diese Glaskugen etwas trübe geworden, nur nicht die Selbstherrlichkeit  und die Überzeugung, dass man wieder auf Zeiten wie 2007 zurückkommen wird.

So stellt man schon gar nicht die Frage, wie die Umwelt auf die Kriegserklärung  der Industriegesellschaft antworten wird. Auch nicht ob und wann der Welt  die Rohstoffe ausgehen könnten. Konkret wollen wir folgendes Beispiel nennen: Die Autobranche, Politik und Stromverteiler versprechen uns auch für weit entfernte Zukunft heile Welt und uneingeschränkte Mobilität dank Elektoautos , Mobilität  die  durch neue Verkehrsleitsysteme  uneingeschränkt zunehmen kann. Solchen Lebenstil wollen natürlich auch Chinesen, Inder, Russen, Afrikaner und Lateinamerikaner, und nur zögerlich wir die Frage gestellt, ob das Lithium für alle Elektrofahrzeuge reicht. Zögerlich deshalb, denn es könnten ja, man hofft darauf, dass immer noch neue Vorkommen entdeckt werden. Das kann auch durchaus der Fall sein, denn um an Erdtiefen gebundene Rohstoffe zu  gelangen kann man ja immer tiefer und tiefer graben, und die Meeresböden  sind ja auch noch unerschlossen. So banal es klingen mag, der Run auf grenzenlose Mobilität für die weltumfassende Menschheit wird sicherlich an den Autoreifen scheitern.  Autoreifen haben immer noch einen Anteil von c.a.  50 % Naturgummi, und dieser kommt von Plantagen. Nur sind Plantagen statt an Tiefen an Flächen gebunden die in Zukunft nur schwinden werden, und im Wettbewerb mit  Flächen stehen, die die Menschheit dringend für Lebensmittel, Holz, Bioölen und Rohstoffe für die Pharmaindustrie und andere Industriezweige benötigt. Flächen auch für den Rohstoffabbau aus dem Boden, für Wohngebiete, für Fabrikhallen, Flugplätze, Autobahnen, und, Spaß gehört dazu, auch für Ferienorte. Dazu kommt noch, dass fruchtbare Ackerböden immer mehr durch falsche Bewirtschaftung  unbrauchbar werden, heute bereits 20 %. Falsche Bewirtschaftung ist aber  nur ein Teil der Bedrohung. Wasser wird fehlen, Überschwemmungen, Brände, Stürme  werden zu nehmen, aber auch unbeliebte Erdbewohner wie Giftalgen und Giftquallen, und auch die Verseuchung durch kriminelle Entsorgung,  Italien, das zur EU gehört, lässt in diesem Sinne grüßen.

Zur Zeit sind Kautschukbaum-Pantagen noch dazu von einem Pilz bedroht und das darf nicht verwundern, denn da Gummi kein Lebensmittel ist kennt der Chemieeinsatz kaum Grenzen und irgend wann dürften nicht nur die Bäume selbst, sondern das ganze Ökosystem so geschwächt sein, dass Probleme auf kommen denen selbst die stärkste chemische Keule nicht gewachsen ist. Wir verweisen hier auf den Fachbeitrag von Ziegeler in »Science« (Bd. 324, S. 1024) Sicherlich wird man daran arbeiten, das man mit Gentechnik alles  in den Griff bekommt, und das könnte man Ende noch schlimmere Folgen haben.